Nostradamus

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Nostradamus

 

Als ältestes von siebzehn Kindern im Jahr 1503 in Saint-Rémy-de-Provence, Frankreich, geboren, erlangte Michel de Nostredame unter dem Namen Nostradamus mit den von ihm veröffentlichten Prophezeiungen Weltruhm.

Der Sohn eines Kornhändlers und königlichen Notars erhielt schon früh Unterricht in den alten Sprachen – Latein, Hebräisch und Griechisch – sowie in Astrologie und Mathematik. Später studierte er in Avignon, das er allerdings bald verlassen musste, um der Pest zu entgehen.
Zunächst als Apotheker beschäftigt, ging er im Jahr 1529 nach Montpellier, um dort Medizin zu studieren und zu promovieren, was ihm aber verwehrt wurde.
Anschließend ging er auf Wanderschaft, bis er von dem Humanisten Scaliger auf dessen Gut in Agen eingeladen wurde, wo er vier Jahre lebte und eine vierzehnjährige Adlige ehelichte, Henriette D'Encausse, die zusammen mit den beiden gemeinsamen Kindern von einer Seuche dahingerafft wurde.

Diverse Streitigkeiten und eine Vorladung vor die Inquisition wegen ketzerischer Äußerungen, veranlassten den Katholiken Nostradamus, wieder zu reisen. Er besuchte Deutschland, Italien, das Elsass und Lothringen, bevor er sich in Salon, einer Stadt in Frankreich, niederließ, und ein zweites Mal heiratete. Seine Frau, eine vermögende Witwe, schenkte ihm drei Söhne und drei Töchter.
Seinen Lebensunterhalt bestritt Nostradamus in der Folgezeit aus dem Vermögen seiner Frau und dem Erstellen von Horoskopen und Prophezeiungen. Geschickte Beteiligungen an diversen wirtschaftlichen Unternehmungen brachten ihm einen gewissen eigenen Wohlstand. Der König von Frankreich, Heinrich II, und insbesondere seine Gattin, Katharina von Medici, die sich sehr für Okkultismus interessierte, luden Nostradamus 1555 aufgrund seiner Prophezeiungen an den königlichen Hof. Dort durfte er Horoskope für die Königskinder anfertigen und wurde im Jahr 1564 zum Leibarzt des neuen französischen Königs, Karl IX.
Zwei Jahre später, am 2. Juli 1566 verstarb Nostradamus im Alter von 62 Jahren an Nierenversagen, eine Folge seiner chronischen Gicht.

Bald nach seiner zweiten Hochzeit begann Nostradamus mit der Herausgabe jährlicher Schriften. Darin veröffentlichte er ab 1555 bis zu seinem Tod Prophezeiungen, die nicht in dem bisher gebräuchlichen Latein, sondern auf Französisch und in Gedichtform geschrieben waren.
Seine Vorhersagen hielt er stets recht vage. Er verwendete gern Metaphern, vermied konkrete Angaben zu Zeit und Ort und verwies stattdessen gern auf astrologische Konstellationen. Dadurch sind seine Prophezeiungen auch heute noch auf immer neue Weise auslegbar.
Gern verwendete er auch historische Texte, die er aus dem Lateinischen übersetzte - ohne seine Quelle anzugeben - oder Kommentare anderer Autoren zu biblischen Texten.

Auch der Zeitraum, auf den sich seine Prophezeiungen beziehen, ist umstritten. Heute geht man davon aus, dass sie bis zum Ende des zweiten Jahrtausends gelten sollen.
Nostradamus' Sohn Cesar deutete Jahre nach dem Tod des Vaters Verse aus dessen erster Veröffentlichung (Vers 1,35) als erste eingetroffene Prophezeiung. Hier wird der Tod Heinrichs II im Duell vorhergesagt. Zwar stimmt der Wortlaut der Prophezeiung nur vage mit dem tatsächlichen Hergang der Ereignisse überein – Heinrich starb an einer Verletzung über dem Auge, nicht im Auge, die er sich im Rahmen eines Turniers zuzog, auch die Beschreibung des Gegners ist einer Diskussion wert - dennoch beruht Nostradamus Weltruhm zum großen Teil auf dieser Prophezeiung.

 

     

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Bildquelle Nostradamus oben Mitte: MacX Fotolia