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Weltuntergang

 

Im Lauf der Geschichte gab es unterschiedliche Prophezeiungen und Auslegungen naturwissenschaftlicher Phänomene, die alle auf den Untergang der Welt hinweisen. Die wichtigsten davon, von den weithin bekannten Prophezeiungen Nostradamus und des Maya-Kalenders abgesehen, werden im Folgenden kurz dargestellt.

Eine allgegenwärtige Bedrohung für unsere Erde sind Sonnenstürme. Diese treten in relativ regelmäßigen Zeitabständen auf, Vorboten sind Sonnenflecken, die kurz vorher massiv auftreten. Für die kommenden Jahre sagen die Astronomen eine extreme Häufung von Sonnenflecken voraus.

Ein plötzlicher, starker Strahlenausbruch der Sonne in Richtung Erde, kann dort zu heftigen Störungen im Magnetfeld führen. Satelliten werden betriebsunfähig, elektronische Anlagen schwer beeinträchtigt.
Eine der gravierendsten Folgen könnte jedoch der so genannte Polsprung sein – die Nadel eines jeden Kompasses auf der Erde würde sich nach Süden ausrichten. Dies könnte möglicherweise sogar mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen einhergehen. Der Polsprung würde sich im Lauf der Zeit, möglicherweise über Jahre hinweg, wieder umkehren, in diesem Zeitraum wäre das Magnetfeld der Erde jedoch schwer beeinträchtigt.

Die direkten Auswirkungen einer Polumkehr auf uns Menschen sind unter Wissenschaftlern umstritten. Doch ist das Magnetfeld der Erde stark beeinträchtig, wären wir Sonnenstürmen weitgehend schutzlos ausgeliefert. Die ungehindert auf der Erde auftreffende Strahlung würde die Krebsraten deutlich ansteigen lassen und zu erheblichen Mutationen und somit eventuell zum Aussterben des Lebens auf der Erde führen.

Eine weitere Bedrohung für unsere Erde, die aus dem All kommt, ist der Planet Nibiru, der seit unbekannter Zeit immer wieder in unser Sonnensystem eindringen soll. Durch die Anziehungskraft unserer Sonne wurde er eingefangen und zu ihrem Trabanten gemacht. Er umrundet sie im Laufe von 3600 Jahren. Wann immer er in unser Sonnensystem eintaucht, verursacht er Katastrophen, wie die zehn Plagen zur Zeit des biblischen Moses, wie vermutet wird.
Die Zeit bis zum nächsten Eintritt des Planet Nibiru in unser Sonnensystem, mit seinem Zerstörung bringenden Meteoritenschweif, ist nicht exakt berechenbar, geistert jedoch immer wieder durch die Medien.
Im Jahr 1982 erklärte die NASA offiziell, dass ein solcher Planet existieren könnte. Abweichungen in der Umlaufbahn einiger Planeten ließen auf einen Körper schließen, von der vier- bis achtfachen Masse der Erde, der sich außerhalb unseres Sonnensystems befindet. Später wurde diese Erklärung widerrufen.

Auch mit Hilfe von Computeranalysen soll der Weltuntergang berechnet werden. Das hat sich zumindest eine Gruppe unter dem Titel Web Bot Projekt zur Aufgabe gestellt.
Verwendet wird bereits vorhandene Software, die bisher zur Voraussage über den Verlauf von Aktienkursen gedient hat. Das Programm sucht das Internet konstant nach Informationen ab, die entsprechend aufbereitet und dann bewertet werden.
Angeblich gelang es mit dem Web Bot Projekt, unter anderem die Anschläge vom 11.09.01 vorherzusagen.

Der Gedanke an den Tod beschäftigt die Menschheit seit alters her. Dabei geht es nicht nur um den Tod des Individuums, sondern um den so genannten Weltuntergang.

Dieser findet in der menschlichen Fantasie entweder als Vernichtung unseres Planeten Erde – gegebenenfalls auch des kompletten Universums – statt, oder aber "nur" als Auslöschung allen Lebens auf der Erde, manchmal auch nur allen menschlichen Lebens.
Schon die Philosophen der Antike beschäftigten sich mit dieser Thematik, die Propheten des Alten Testaments weisen ebenso auf die Apokalypse hin, beispielsweise der Prophet Daniel, und auch im Johannesevangelium des Neuen Testaments finden sich konkrete Hinweise. Seit dem Mittelalter versuchen Mathematiker immer wieder, den Weltuntergang mit Hilfe von mathematischen Formeln zu berechnen.

Im Lauf der Jahrhunderte finden sich immer wieder konkrete Angaben über den Zeitpunkt des Weltuntergangs. So glaubte um 500 nach Christus der Heilige Hippolytus an das alsbaldige Ende der Welt, die seiner Meinung nach im Jahre 5500 vor Christus erschaffen worden war und nach exakten 6000 Jahren untergehen sollte.
Ein weiterer Kirchenführer, Papst Sylvester II, sah den Weltuntergang für den 31.12.999 voraus.
Auch der große Reformator Martin Luther nannte konkrete Daten, ersparte sich aber weitere Vorhersagen, als der von ihm letztgenannte Termin, das Jahr 1541, folgenlos verstrich.
Die Zeugen Jehovas nannten im Verlauf etwa eines Jahrhunderts mehrere Weltuntergangstermine, unter Berufung auf das Buch Daniel aus der christlichen Bibel. Allerdings ist das bisher letztgenannte Datum, das Jahr 2000, bereits ereignislos verstrichen.
Ebenso falsch lag eine Interpretation des Nostradamus mit der Prophezeiung, im Juli 1999 würde die Welt untergehen.

Im September 2008 fürchteten Gegner des Teilchenbeschleunigers LHC, die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers könnte in einer Katastrophe münden, die die Zerstörung unseres Planeten in Form eines Schwarzen Loches zur Folge hätte.
Sowohl die Maya als auch die Hopi-Indianer sagten den Untergang der Welt für das Jahr 2012 voraus, während der Naturwissenschaftler Sir Isaac Newton mit Verweis auf die Bibel das Jahr 2060 nannte.
Was letztendlich zum Untergang der Welt oder der Menschheit führen wird, ist weitgehend umstritten. Neben Juden und Christen halten weitere Religionen oder Sekten den göttlichen Willen für die Ursache des Weltuntergangs. Verärgert über das sündhafte Leben der Menschen, beschließt der jeweilige Gott, die Erde zu vernichten.

Dass menschliches Fehlverhalten eine mögliche Ursache für den Weltuntergang sein könnte, bezweifelt kaum jemand. So gilt als nicht unwahrscheinlich, dass die Menschheit sich in einem weiteren Weltkrieg gegenseitig auslöscht, oder durch massive Umweltzerstörung unseren Planeten vernichtet, beziehungsweise die Grundlage allen Lebens auf Erden zerstört. Tödliche Krankheiten - ausgelöst durch beispielsweise Viren -, die sich zu Pandemien ausweiten, werden ebenfalls als Grund für die Auslöschung der menschlichen Rasse diskutiert.
Auch ein Kometeneinschlag könnte dem Leben der Menschen auf Erden ein Ende setzen, ähnlich wie bei der Ausrottung der Dinosaurier. Ebenso wenig ist es auszuschließen, dass die Erde mit einem anderen Stern zusammenstößt und dabei zerstört wird.

Auch wenn die Wissenschaft mit einer Supernova der Sonne erst in etlichen Milliarden Jahren rechnet, wird befürchtet, dass die Sonne sich bereits viel früher in einen Roten Riesen verwandelt, der durch seine enorme Strahlung das Leben auf der Erde in der heutigen Form vernichtet.
Nach Science-Fiction klingen Mutmaßungen, die Erde könnte durch einen Angriff von Außerirdischen zerstört werden oder künstliche Intelligenz könnte das Kommando übernehmen und die Menschheit vernichten. Doch mit Sicherheit auszuschließen sind auch diese Überlegungen leider nicht.
Unter Mathematikern jedenfalls gilt aufgrund statistischer Berechnungen als gesichert, dass das Leben der Menschen auf Erden eines Tages ein Ende haben wird.

 

     

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Bildquelle Nostradamus oben Mitte: MacX Fotolia